Kinesiotaping - medizinisch funktionelles Pferdetaping

Was in der Humanmedizin bereits seit einigen Jahren nicht mehr wegzudenken ist, hat nun auch seinen Einzug in den Veterinärbereich gefunden. Die Rede ist von Kinesiotapes; die bunten Klebestreifen, die wir oft bei Sportlern sehen.

Entwickelt wurden sie von dem japanischen Chiropraktiker Kenzo Kaze. Er fand heraus, dass man über das Kleben von Tapes Schmerzen am Bewegungsapparat lindern und die Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützen kann.

 

Beim Pferd setzen wir Kinesiotapes unter anderem ein um:

 

- Muskeln und Muskelketten zu stimulieren

- atrophierte Muskeln neuronal zu reaktivieren (z.B. atrophierter Trapezmuskel nach Satteldruck)

- Faszien durch dekomprimierende Tapes zu lockern

- unphysiologische Bewegungsmuster vom Boden oder unter dem Reiter zu korrigieren

- Narben zu entstören

- Schmerzen im Bewegungsapparat zu lindern (Rückenschmerzen, Spat)

- Gelenke zu Stabilisieren

 

Die Tapeanlagen sind immer nur eine Ergänzung zu anderen Therapiemethoden und sollte nur von fachkundigen Therapeuten angewendet werden. Wenn das Tape zur Trainingsunterstützung angewandt wird, zeige ich dir selbstverständlich genau, was du beachten musst.